Veranstaltungen

Kollegienkirche

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Lumen Christi - Licht Blick


Die Urbilder von Tod und Auferstehung erheben sich unter der Kuppel der Kollegienkirche.
Die Installation von Andrea Reiser greift diesen niemals endenden Konflikt auf. Ihre Deutung ist von christlicher Hoffnung getragen.
Christus, der Vollender, löst diese Dynamik zu Gunsten des Lebens auf. In seiner Auferstehung erschafft er einen neuen Himmel und eine neue Erde.
Dieses Geheimnis hat Johann Fischer von Erlach mit der Salzburger Kollegienkirche vor 300 Jahren in Architektur gegossen. Eine Welt, die mit sich und in sich in Frieden ruht (vgl. Offb 21,1-22,10).
Frauen sind die ersten Zeuginnen der Auferstehung. Jesus, vertraut ihnen die frohe Botschaft an – im Wissen darum, dass sie es sind, die Leben Schenken und die Schöpfung bewahren.
Auch darauf möchte die Künstlerin mit ihrer Installation in Salzburgs größter Frauenkirche verweisen: Es sind die Frauen, die uns Zukunft und Hoffnung geben.

MMag. Christian Wallisch-Breitsching
Kollegienkirche Salzburg

Andrea Maria Reiser
Vernissage:
08. April 2022 | 17 Uhr

Installation:
09. April verlängert bis 22. Mai 2022


Maiandachten

Maiandacht - Frauenpredigten in Salzburgs Notre Dame - Maiandachten in der Kollegienkirche
Mittwochs jeweils um 19 Uhr am 04. Mai / 11. Mai / 18. Mai und 24. Mai wird eine alte Tradition in der Kollegienkirche wiederbelebt. In meditativer Atmosphäre, umrahmt von klassischer Musik bis Volksmusik predigen Frauen in Salzburgs größter Marienkirche über Maria, die Kirchenpatronin.

Die Wurzeln der Maiandachten gehen auf einen marianischen Brauch zurück, der von Passionsfrömmigkeit, Kreuzverehrung und Bitten um eine gute Witterung bestimmt ist. Quellen dieser Zeit sprechen davon, zum Maibeginn einen „geistlichen Mai zu setzen”, das heißt konkret spirituelle Schwerpunkte in den Mittelpunkt zu stellen. Maiandachten zur Marienverehrung entwickelten sich als barocke Volksfrömmigkeit vor rund 400 Jahren.
Doch erst im 19. Jahrhundert haben sie sich von Italien aus in den Pfarren ausgebreitet.

Musikalische Gestaltung:
18. Mai - KHJ Combo
25. Mai - DreiklangXang Salzburg


Klangraum - Zeitachsen Organum

Donnerstag 9 Juni 2022 - 20 Uhr

Der 2017 begonnene Zyklus für experimentelle Musikformen in Verbindung mit der Mauracher Orgel in der Kollegienkirche, soll 2021 weitergeführt werden. Die Erkenntnisse aus dem Jahr 2017 mit Werbung, Technik und Publikumsansprache, machen uns zuversichtlich, dass diese Reihe bei den Besuchern sehr gut aufgenommen wurde. Die Form der Klangrezeption erzielt eine innige Aufmerksamkeit und Kontemplation von ungeheurem Ausmaß.

Martina Claussen
„Umwoben“ für Stimme, Orgel und Elektronik
Die Kollegienkirche, die Orgel, sowie viele Stimmen aus der Vergangenheit und dem Hier und Jetzt, abstrakt oder transformiert, treten in Bezug, erkunden den Raum, füllen ihn und bringen ihn scheinbar in Bewegung.  Die dadurch entstehende Klangskulptur erweckt Assoziationen wobei  jeder und jede Hörende die in Echtzeit sich entwickelnde Klangreise unmittelbar und individuell unterschiedlich wahrnehmen wird.

Die Komponistin und Sängerin Martina Claussen erforscht und verbindet Klänge von Stimmen, Klangobjekten, analoger und digitaler Elektronik, erkundet das Räumliche, das Performative und entwickelt dabei ihre eigene, unverwechselbare „Klangschrift“ stetig weiter. Ihre Arbeit umfasst Werke aus den Bereichen elektroakustische/akusmatische Komposition, Werke für Stimme/Instrumente und Elektronik, Musiktheater, Tanztheater, Klanginstallation, elektroakustische Kammermusik, Solo-Performances für Stimme und Live Elektronik, Filmmusik sowie Kollaborationen mit Künstler*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Sie studierte Computermusik und elektronische Medien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien, Konzertfach Gesang am MUK Wien und Komposition an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. 2020 erhielt sie den Publicity Award der SKE/Austro Mechana. Seit 2009 hat sie eine Professur für Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inne.